In vier Semestern zum akademischen Peer-Berater

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In vier Semestern zum akademischen Peer-Berater

Lehrgang zum Akademischen Peer-Berater

Bernhard Nagler war schon immer daran interessiert, seinen Mitmenschen zu helfen und sie mit seinen persönlichen Erfahrungen zu unterstützen.

Gerne wollte er auch beruflich einen Weg einschlagen, in dem er diese Fähigkeiten einsetzen konnte.

Der Fachhochschul-Lehrgang zum Peer-Berater bot ihm genau jene Ausbildung, die er sich wünschte. Einerseits erhielt er viele Informationen zu Hilfsangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten von Land und Bund. „Das ist wichtig, damit man Menschen die richtigen Anlaufstellen bei Problemen nennen kann“, so Nagler. Die Grundlagen der Beratung, wie beispielsweise Gesprächsführung, wurden ebenso behandelt.

Auch der Bereich Kommunikation spielte eine große Rolle in der Ausbildung. „Wir haben gelernt, dass es oft besser ist nachzufragen, als unüberlegt zu antworten“, erzählt Nagler. Klare Botschaften seien im Gespräch mit anderen ebenso wichtig wie Probleme offen anzusprechen und in jeder Situation wertschätzend zu bleiben. „Ich habe gelernt, dass man nur dann sinnvoll kommunizieren kann, wenn man authentisch und empathisch ist“, erklärt Nagler, der die Bedeutung der beiden Begriffe gleich mitliefert.

Empathie heißt, sich in einen Menschen hineinversetzen zu können, Authentizität meint, sich nicht zu verstellen“.

Ich habe auch ein Praktikum absolviert. Von 2018 bis 2020 dauerte die Ausbildung zum akademischen Peer-Berater, für die Nagler auch eine Abschlussarbeit verfassen mussten. Diese drehte sich um die verschiedenen Arbeitsfelder der Peer-Beratung. „Ich habe mich damit beschäftigt, wo man die Peer-Beratung überall einsetzen kann“, sagt Nagler.„Ich möchte die Erfahrungen, die ich in der Ausbildung gemacht habe, mit meinen Mitmenschen teilen. Ich möchte ihnen helfen, mehr Selbstbestimmung zu erlangen – und zwar ganz ohne Ratschläge und Wertungen.“

Was ist Peerberatung? hier

Artikel aus dem Lebensmagazin hier Ausgabe 2 2020

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